Zur angekündigten Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen dem CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit und der Technischen Universität München im Bereich Technologietransfer und Ausgründungen erklärt die Leiterin des Arbeitskreises Wirtschaft der CDU-Landtagsfraktion, Ute Mücklich-Heinrich:
„Das Saarland hat zu Recht viele Millionen Euro für den Ausbau des CISPA bereitgestellt, aber ein Teil der Wertschöpfung, vor allem durch neue Start-ups und die damit verbundenen hochqualifizierten Arbeitsplätze, entsteht jetzt in Bayern. Die Gründe dafür sind nicht beim CISPA zu suchen, sondern in der Unprofessionalität der saarländischen SPD-Alleinregierung. Statt die enormen Potenziale der Spitzenforschung hier vor Ort konsequent für die wirtschaftliche Entwicklung des Saarlandes zu nutzen, hat sie es versäumt, rechtzeitig ein professionelles Umfeld für das CISPA und damit für Technologietransfer, Ausgründungen und Ansiedlungen aufzubauen.
Der Umgang der SPD-Alleinregierung mit diesem für den Strukturwandel wichtigen Zukunftsprojekt erinnert immer mehr an ein politisches Laienspiel. Andere Länder wie Bayern sind wesentlich professioneller und profitieren nun von dem, was eigentlich hier im Saarland stattfinden müsste. Wer viel Geld in Forschung investiert, muss dafür sorgen, dass die Wertschöpfung auch im Land bleibt. Die Landesregierung muss daher endlich mehr tun, damit die Arbeit des CISPA in saarländische Start-ups, in saarländische Arbeitsplätze und in die saarländische Wirtschaft überführt wird.“