SWK-Gutachten mahnt zu Entlastungen bei Kita-Personal – SPD betreibt Schönfärberei.

Jutta Schmitt-Lang Beitragsfoto

Die Ständige Wissenschaftliche Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz hat sich in einem Gutachten mit dem Thema Gesundheitsförderung in Kitas befasst und kommt zu dem eindeutigen Urteil, dass die Kita-Fachkräfte in Deutschland dringend entlastet werden müssen. Hierzu erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Jutta Schmitt-Lang:

„Dass das saarländische SPD-Bildungsministerium das SWK-Gutachten zur Gesundheit und Professionalisierung von Kita-Fachkräften entgegen der Faktenlage als Bestätigung der eigenen Politik betrachtet, ist so typisch wie deplatziert. Das Gutachten beschreibt nicht das Saarland, sondern weist auf generelle Baustellen in ganz Deutschland hin. Doch kaum ist das Gutachten draußen, verkündet die Bildungsministerin stolz, man sei auf dem richtigen Weg. Statt sich ehrlich zu fragen, wo es klemmt und was man verbessern könnte, wird die eigene Bildungspolitik im schönsten Selbstlob glänzend poliert.

Die Realität sieht anders aus. Das Gutachten beschreibt klar, dass Kita-Arbeit zwar ein erfüllender Beruf ist, aber unter den momentanen Bedingungen krank macht. Wer in saarländischen Kitas unterwegs ist, weiß, dass dies auch hier keine Übertreibung ist, sondern Alltag. Überlastete Teams, zu große Gruppen, hohe Ausfälle, ständiges Improvisieren sind Realität. Eine verantwortungsvolle Bildungsministerin wüsste, dass noch viel anzupacken ist. Dieses Gutachten ist alles andere als ein Freifahrtschein für politische Wohlfühl-Rhetorik – gerade hier im Saarland nicht.“

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