Alarmierende Beschäftigungsentwicklung am Saar-Arbeitsmarkt.

Christopher Salm Beitragbild

Zu den Arbeitsmarktdaten für das Saarland im März 2026 erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Christopher Salm:

„Die Arbeitsmarktzahlen sind ein Weckruf, den die Landesregierung nicht länger ignorieren darf. Während die Arbeitslosenquote von 7,4 Prozent bereits deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt, sind es vor allem zwei Entwicklungen, die uns zutiefst beunruhigen müssen: Die Unternehmen im Saarland melden immer weniger Stellen. Seit Jahresbeginn waren es rund 1.100 weniger als im Vorjahreszeitraum, ein Minus von fast 19 Prozent. Das ist kein vorübergehendes Schwächeln, das ist ein strukturelles Signal der Verunsicherung.

Noch besorgniserregender ist der Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung: Mit 385.000 Beschäftigten liegt das Saarland ein volles Prozent unter dem Vorjahreswert, während Deutschland im Schnitt nur 0,2 Prozent verliert. Unser Land büßt damit überproportional Arbeitsplätze ein. Besonders schmerzhaft ist der Einbruch im Verarbeitenden Gewerbe mit minus 6.400 Stellen, einer Branche, die das wirtschaftliche Rückgrat des Saarlandes bildet.

Bezeichnend ist dabei, welche Bereiche noch wachsen: Während die Privatwirtschaft Stellen abbaut, ist die öffentliche Verwaltung mit plus 1.500 Stellen der Bereich mit der größten Beschäftigungszunahme im Saarland. Massiv neue Schulden und massiv neue Stellen im Staatsdienst – das ist unterm Strich die bittere Bilanz der SPD-Alleinregierung.

Frau Rehlinger und die SPD sind 2022 mit dem klaren Versprechen in den Wahlkampf gezogen, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Saarland auf 400.000 zu steigern. Die heutigen Zahlen zeigen: Die Realität ist eine völlig andere – statt Fortschritt gibt es mit der SPD nur noch Rückschritt. Statt 400.000 stehen wir bei 385.000, Tendenz weiter fallend.

Schon heute steht damit fest: Am Ende dieser Legislaturperiode wird das Saarland beim zentralen arbeitsmarktpolitischen Versprechen der SPD deutlich schlechter dastehen als zu deren Beginn.“

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