Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Saarland weiter unter Druck.

Christopher Salm Beitragbild

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen für das Saarland erklärt Dr. Christopher Salm, arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion:

„Die aktuellen Zahlen zeigen erneut: Der saarländische Arbeitsmarkt steht unter erheblichem Druck. Besonders alarmierend ist der Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Im März lag die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Saarland um 0,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Bundesweit betrug der Rückgang lediglich 0,2 Prozent. Das Saarland entwickelt sich damit weiter deutlich schlechter als der Bundesschnitt.

Noch problematischer ist der Blick in die Branchen. Beschäftigungsaufwuchs sehen wir vor allem in Bereichen wie Gesundheitswesen, Sozialwesen und öffentlicher Verwaltung. Wenn zusätzliche Beschäftigung vor allem im staatsnahen Bereich entsteht, während im Verarbeitenden Gewerbe 5.300 Arbeitsplätze und im Handel 1.000 Arbeitsplätze wegfallen, dann ist das ein ernstes Warnsignal für den Wirtschaftsstandort Saarland.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist der Kern unseres Wohlstands. Sie finanziert soziale Sicherung, öffentliche Haushalte und kommunale Handlungsfähigkeit. Entscheidend ist daher, dass im Saarland neue, tragfähige Arbeitsplätze insbesondere in Industrie, Mittelstand, Handwerk, Handel und Dienstleistungen entstehen. Genau hier versagt die Regierung Rehlinger.

Frau Rehlinger und die SPD sind 2022 mit dem Versprechen in den Wahlkampf gezogen, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Saarland auf 400.000 zu steigern. Die heutigen Zahlen zeigen: Die Realität ist eine völlig andere – statt Fortschritt gibt es mit der SPD nur noch Rückschritt. Schon heute steht damit fest: Am Ende dieser Legislaturperiode wird das Saarland beim zentralen arbeitsmarktpolitischen Versprechen der SPD deutlich schlechter dastehen als zu deren Beginn.“

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