Nordsaarlandklinik – Nächster verkorkster Schritt in Jungs Krankenhausplanung.

Alwin Theobald Beitragsfoto

Zu den Berichten, wonach die Pläne für eine Nordsaarlandklinik in Wadern auf der Kippe stehen, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alwin Theobald:

„Es ist der nächste vermurkste Schritt in der Krankenhausplanung von Gesundheitsminister Jung: Erst sorgen die Schließungspläne rund um das Marienhaus-Klinikum in Neunkirchen für massive Verärgerung und führen innerhalb kürzester Zeit zu rund 10.000 Unterschriften für eine Volksinitiative. Jetzt droht mit der Nordsaarlandklinik sein nächstes Projekt zu scheitern.

Und nicht zum ersten Mal versucht er die Schuld auf andere zu schieben.

Aber die Verantwortung liegt klar beim Land. Minister Jung kann sich nicht einfach und erneut hinter anderen Akteuren verstecken.

Ob eine Nordsaarlandklinik überhaupt eine realistische Chance hat, hängt maßgeblich von den Rahmenbedingungen ab, die die Landesregierung schaffen muss. Dazu gehört, dass endlich transparent und für die Menschen im Saarland nachvollziehbar eine Krankenhausplanung vorgelegt wird, die ganz klar aufzeigt, wie die Gesundheitsversorgung insgesamt im nördlichen Saarland aussehen soll. Es braucht für alle Krankenhausträger im Saarland klare Investitionszusagen für Gebäude und Infrastruktur sowie eine nachhaltig tragfähige Finanzierung.

Gerade im Nordsaarland warten die Menschen seit Jahren auf eine verlässliche Lösung. Dort geht es nicht um politische Schaufensterprojekte, sondern um wohnortnahe medizinische Versorgung. Wer wie die Regierung Rehlinger immer wieder Erwartungen weckt, dann aber keine belastbaren Strukturen schafft, verspielt massiv Vertrauen.“

Newsletter

Melden Sie sich zum Newsletter unseres Fraktions­vorsitzenden Stephan Toscani an.

Datenschutz*