Schlusslicht bei Zukunftsfähigkeit – Saarland braucht neuen Aufbruch.

Christopher Salm Beitragsfoto

Die neue Studie „Die demografische Lage der Nation“ des Berlin-Instituts und der Wüstenrot Stiftung zeigt für das Saarland ein ernüchterndes Ergebnis: Im bundesweiten Vergleich der Zukunftsfähigkeit liegt das Saarland auf dem letzten Platz. Auch in der Dimension Wirtschaft sowie bei der Arbeitsmarktteilhabe von älteren Menschen und Menschen ohne deutschen Pass ist das Saarland Schlusslicht. Besonders alarmierend ist das Zusammentreffen von wirtschaftlicher Schwäche und demografischem Wandel. Nach der Prognose der Studie könnte die Bevölkerung im Saarland bis 2045 um 9,3 Prozent zurückgehen, die Zahl der Menschen im Erwerbsalter sogar um rund zwölf Prozent.

Dazu erklärt der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Christopher Salm:

„Das ist ein Alarmsignal, mit dem wir uns nicht abfinden dürfen. Die Regierung Rehlinger muss sich dafür rechtfertigen, dass sie es anhaltend nicht schafft, das Saarland aus dieser Schlusslichtposition herauszuführen. Ankündigungen schaffen keine Arbeitsplätze, Durchhalteparolen keine Perspektiven. Dass die SPD in dieser Lage nicht mehr zu bieten hat, unterstreicht, dass sie mit ihren Ideen am Ende ist.

Wenn immer weniger Menschen im Erwerbsalter zur Verfügung stehen, müssen wir die vorhandenen Potenziale konsequent heben. Dass das Saarland ausgerechnet bei der Arbeitsmarktteilhabe von Älteren und von Menschen ohne deutschen Pass Letzter ist, zeigt, wie viel Chancen ungenutzt bleiben. Wir brauchen mehr Sprachförderung, passgenaue Qualifizierung und eine schnellere Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Wer arbeiten kann, muss auch arbeiten und die Chance bekommen, sein eigenes Geld zu verdienen.“

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