ABC-Klassen für bessere Bildungschancen – NRW macht es vor, Vorbild auch fürs Saarland!.

Jutta Schmitt-Lang Beitragsfoto

Die CDU-Landtagsfraktion begrüßt die nun von der nordrhein-westfälischen Landesregierung beschlossene Einführung verbindlicher ABC-Klassen zur Sprachförderung vor der Einschulung. Hierzu erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Jutta Schmitt-Lang:

„Was NRW jetzt konsequent umsetzt, fordern wir für das Saarland seit langem: Wer in die Schule kommt, muss Deutsch können. Nur so haben alle Kinder faire Startchancen. Das nordrhein-westfälische Modell zeigt, wie ernsthafte Bildungspolitik aussieht: Alle Kinder durchlaufen bei der Schulanmeldung eine einheitliche Sprachstandsfeststellung. Kinder ohne ausreichende deutsche Sprachkenntnisse besuchen im Jahr vor der Einschulung verpflichtend zweimal wöchentlich ABC-Klassen, um gezielt auf die sprachlichen Anforderungen des Unterrichts vorbereitet zu werden.

Genau das braucht auch das Saarland. Denn immer weniger Kinder beherrschen auch hier bei Schulbeginn die deutsche Sprache ausreichend. Doch statt im Saarland bewährte Sprachfördermaßnahmen wie insbesondere das Programm ‚Früh Deutsch lernen‘ auszubauen, hat die SPD-Landesregierung dieses ersatzlos eingestellt. Das ist unverantwortlich. Während andere Bundesländer handeln, macht die SPD im Saarland das genaue Gegenteil.

Wir als CDU fordern verpflichtende Sprachstandsfeststellungen im vierten Lebensjahr, auch für Kinder, die keine Kita besuchen, und die Wiedereinsetzung des Programms ‚Früh Deutsch lernen‘ mit verbindlichen, flächendeckenden Fördermaßnahmen. Zusätzlich wollen wir die Einrichtung von Schulkindergärten zur gezielten Vorbereitung auf die Schulzeit und eine verbindliche Gestaltung des Kooperationsjahres zwischen Kita und Grundschule. Darüber hinaus brauchen wir auch altersunabhängige Sprachstandserhebungen für neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler.

Die SPD-Bildungspolitik der Gleichmacherei schadet unseren Kindern. Wir brauchen endlich eine Bildungspolitik mit Anspruch, die auf Leistung, Förderung und klare Standards setzt.“

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