Vor dem Hintergrund aktueller Berechnungen des Verbandes der Automobilindustrie zum drohenden weiteren Beschäftigungsrückgang in der deutschen Automobilindustrie erklärt der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Christopher Salm:
„Die neuen Zahlen sind ein Alarmsignal für Deutschland und ganz besonders für das Saarland. Wenn der Automobilindustrie bis 2035 weitere 125.000 Arbeitsplätze verloren gehen könnten, dann reden wir nicht über eine abstrakte Branchenstatistik, sondern über Familien, Betriebe, Zulieferer und ganze Regionen. Gerade das Saarland hängt wie kaum ein anderes Bundesland an der Automobil- und Zulieferindustrie. Deshalb müssen bei uns alle Warnlampen angehen.
Die Ursache liegt nicht allein im technologischen Wandel. Die eigentliche Gefahr entsteht dort, wo Politik diesen Wandel mit Scheuklappen, Überregulierung und nicht wettbewerbsfähigen Standortbedingungen verschärft. Deshalb brauchen wir insbesondere auf EU-Ebene mehr Flexibilität und Pragmatismus statt neuer Regulierungsschleifen. Entscheidend ist jetzt auch, dass Deutschland mit einer klaren, einheitlichen Stimme in Brüssel auftritt und den in der Koalition geeinten Kurs der Technologieoffenheit endlich konsequent durchsetzt. Es war ein großer Fehler, dass sich die SPD im Bund und gerade auch hier im Autoland Saarland diesem Weg viel zu lange verweigert hat.
Für das Saarland geht es um viel. Wenn wir unseren Industriestandort erhalten wollen, brauchen wir bessere Rahmenbedingungen, schnellere Verfahren, bezahlbare Energie und eine Landesregierung, die nicht nur von Transformation spricht, sondern aktiv an besseren Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen arbeitet.“