CDU-Fraktion bringt Antrag für Reanimationstraining in Grundschulen ein.

Stephan Toscani Beitragsfoto

Am kommenden Mittwoch bringt die CDU-Landtagsfraktion einen Antrag ins Landtagsplenum ein, der Reanimationstraining bereits ab der Grundschule verpflichtend in den Lehrplänen verankern soll (Drucksache 17/2162). Der Antrag greift erfolgreiche Projekte wie „Prüfen – Rufen – Drücken“ aus St. Ingbert und „Löwen retten Leben“ auf und fordert deren flächendeckende Einführung sowie eine strukturelle Verzahnung im Saarland. Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende Stephan Toscani:

„Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde. Deshalb wollen wir, dass schon Grundschulkinder wissen, was zu tun ist. Wir sehen an Vorbildern wie in St. Ingbert, dass Kinder der dritten Klasse das können und dass sie mit diesem Wissen Leben retten. Genau deshalb bringen wir diesen Antrag ein. Wir wollen, dass genau das zum Standard in allen saarländischen Grundschulen machen.

Deutschland liegt mit einer Laienreanimationsquote von rund 51 Prozent im europäischen Mittelfeld. Das können und müssen wir besser machen. Länder wie Norwegen und Schweden zeigen, dass verpflichtende Schulungsprogramme einen Unterschied machen. Wir wollen Kinder nicht nur lehren, sondern ihnen echte Handlungskompetenz mitgeben – das Gefühl, in einer Notsituation nicht hilflos zu sein, sondern etwas tun zu können. Reanimationstraining ist deshalb nicht nur eine medizinische Qualifikation, sondern ein Beitrag zu einer Gesellschaft, die füreinander einsteht.“

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