Deutschland schöpft neue Hoffnung – im Saarland schwindet die Zuversicht.

Christopher Salm Beitragsfoto

Während sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft weiter aufhellt, wächst im Saarland die Sorge vor einer anhaltenden Wirtschaftskrise. Der bundesweite ifo-Geschäftsklimaindex ist im Oktober zum sechsten Mal in Folge gestiegen und erreicht inzwischen 90,2 Punkte. Besonders in der Industrie verbessern sich Lage und Erwartungen. Im Saarland zeigt die aktuelle IHK-Konjunkturumfrage dagegen in die entgegengesetzte Richtung: Der Erwartungsindikator sank um 6,7 Punkte auf minus 15,5 Zähler. Nur drei Prozent der befragten Unternehmen rechnen in den kommenden sechs Monaten mit besseren Geschäften. Im Verarbeitenden Gewerbe gingen die Umsätze von Januar bis August um 6,4 Prozent zurück, während sie bundesweit um 3,4 Prozent zulegten.

Hierzu erklärt der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Christopher Salm:

„Der Kontrast könnte kaum deutlicher sein: In Deutschland wächst die Zuversicht, im Saarland schwindet sie. Bundesweit hellt sich die Stimmung zum sechsten Mal in Folge auf, während die saarländischen Unternehmen immer pessimistischer werden. Besonders alarmierend ist die Entwicklung der Industrie: Während die Umsätze im Bund steigen, brechen sie bei uns weiter ein.

Natürlich belasten hohe Energiepreise, internationale Konkurrenz und die allgemeine Wirtschaftslage auch unsere Betriebe im Saarland. Aber diese Herausforderungen gelten für ganz Deutschland. Wenn es bundesweit wieder aufwärtsgeht, das Saarland aber weiter zurückfällt, dann kann die Regierung Rehlinger nicht immer nur auf äußere Umstände verweisen. Dann muss man auch über die Wirtschaftspolitik im eigenen Land reden.

Die bundesweite Entwicklung zeigt, dass eine wirtschaftliche Erholung möglich ist. Dass das Saarland davon bislang nicht profitiert, ist auch eine Frage der politischen Verantwortung. Der extreme Unterschied zwischen der aktuellen Entwicklung auf Bundes- und auf Landesebene unterstreicht: Rehlinger, Barke und die Saar-SPD schaffen es einfach nicht, das Saarland auf Wachstumskurs zu bringen.“

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