Nach Medienberichten hat Kulturstaatsminister Weimer bei einer internen Veranstaltung einen Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ins Gespräch gebracht. Dabei soll er unter anderem auch Zusammenschlüsse von ARD-Anstalten und damit die Eigenständigkeit kleinerer Sender wie des Saarländischen Rundfunks thematisiert haben. Dazu erklärt der medienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Frank Wagner:
„Wir als CDU stehen zur Eigenständigkeit des Saarländischen Rundfunks. Forderungen nach einer Abschaffung des SR lehnen wir ab, egal von wem sie kommen. Der SR hat sich längst auf einen Reformweg begeben und bereits mehrere Schritte hin zu mehr Kooperation, effizienteren Strukturen und Einsparungen gemacht. Auch der Anfang 2026 in Kraft getretene Reformstaatsvertrag der Länder setzt genau an diesen Punkten an und sieht mehr Zusammenarbeit und eine Verschlankung des Systems vor.
Über die Strukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks entscheiden zudem die Länder. Rundfunkpolitik ist Ländersache und nicht Aufgabe des Bundes oder des Kulturstaatsministers. Deshalb braucht es jetzt keine Störung dieses laufenden Reformprozesses aus Berlin. Entscheidend ist, dass der eingeschlagene Weg konsequent weitergegangen wird und der SR als eigenständige Stimme des Saarlandes zukunftsfähig aufgestellt bleibt.“