Maßnahmen gegen gestiegene Gewalt an Schulen gefordert.

Jutta Schmitt-Lang Beitragsfoto

Die Landesregierung hat im Bildungsausschuss des Landtags am Mittwoch (02.04.25) auf Antrag der CDU-Fraktion über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) im Zusammenhang mit Gewalt an Schulen berichtet. Im Anschluss an die Sitzung erklärt die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Jutta Schmitt-Lang:

„Wir haben heute erfahren, dass die PKS anhaltend hohe Zahlen von Gewalt im Umfeld unserer Schulen aufweist. Das bestätigt unsere Forderung nach dem großen Handlungsbedarf in diesem Bereich. Während die Statistik im Jahr 2023 noch 957 Fälle von Gewalt an Schulen verzeichnete, sind es in 2024 schon 1.101 Fälle.

Schulen und Verbände schlagen schon länger Alarm ob dieser Entwicklung. Sie fordern zurecht eine konkrete Erfassung der Fälle und eine fachliche Auswertung durch das Bildungsministerium ein – und davon ausgehend passgenaue Unterstützung. Genau das hatten wir als CDU-Fraktion in der letzten Plenarsitzung vorgeschlagen und in unserem Antrag konkrete Maßnahmen benannt. Die SPD-Mehrheit hat dies jedoch einfach nur abgelehnt.

Wir als CDU halten weiter an unserer Forderung fest, die zunehmende Gewalt an Schulen genau zu untersuchen und klare Maßnahmen zu Prävention und Intervention auf den Weg zu bringen, die dem wachsenden Bedarf gerecht werden. Dafür werden wir uns weiter einsetzen, auch durch eine eigene Anhörung zu dem Thema.“

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