Zur Initiative der Oberbürgermeister von Saarbrücken, Kaiserslautern, Mannheim und Ludwigshafen für einen Ausbau der Bahnverbindung Paris–Saarbrücken–Mannheim–Frankfurt zu einem leistungsfähigen Hochgeschwindigkeitskorridor erklärt der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Stephan Toscani:
„Für das Saarland ist eine leistungsfähige Schienenverbindung nach Paris und nach Frankfurt eine bedeutende Standortfrage. Deshalb unterstütze ich die Initiative der Oberbürgermeister für eine deutsch-französische Zukunftsachse ausdrücklich. Die Engpässe auf deutscher Seite müssen endlich angegangen und die Planungen für einen leistungsfähigen Hochgeschwindigkeitskorridor begonnen werden.
Seit Jahrzehnten wird über Verbesserungen gesprochen, während bei der Bahn viel zu wenig passiert ist. Es besteht sogar die Gefahr, dass Saarbrücken weiter an Bedeutung verliert, wenn Reisende während langer Sperrungen dauerhaft auf Verbindungen über Straßburg ausweichen. Die Initiative der Oberbürgermeister braucht daher volle politische Unterstützung auf allen Ebenen. Jetzt ist insbesondere die saarländische Landesregierung gefordert, gemeinsam mit Rheinland-Pfalz dieses Projekt mit aller Kraft auf Bundesebene und gegenüber der Deutschen Bahn voranzutreiben. Ohne stärkeren politischen Druck wird sich nichts bewegen – diese Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte sollten wir ernst nehmen.
Zu einer besseren europäischen Anbindung des Saarlandes gehört für uns ebenso eine schnelle Direktverbindung nach Luxemburg, für die sich die CDU im Saarland seit Langem einsetzt. Auch hier muss die Landesregierung endlich mehr Initiative zeigen und gemeinsam mit der luxemburgischen Regierung einen konkreten Plan entwickeln, wie eine schnelle und attraktive Direktverbindung zwischen Saarbrücken und Luxemburg Realität werden kann. Unser Ziel muss sein, das Saarland nicht als Endpunkt, sondern als echten europäischen Verkehrsknoten zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg zu positionieren. Die deutsch-französische Zukunftsachse und eine schnelle Verbindung nach Luxemburg gehören deshalb zusammen.“