Am zweiten Tag in Folge fallen beim Saarländischen Rundfunk infolge eines Warnstreiks Radionachrichten und gewohnte Informationsangebote aus. Der medienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Frank Wagner, kritisiert insbesondere die unzureichende Information der Öffentlichkeit über die Hintergründe und die voraussichtliche Dauer der Einschränkungen. Hierzu erklärt Frank Wagner:
„Am zweiten Tag in Folge fallen beim SR im Radio Nachrichten und gewohnte Informationsangebote aus. Über die Hintergründe und die voraussichtliche Dauer erfährt die Öffentlichkeit bislang kaum etwas. Viele fragen sich: Was soll das?
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat eine zentrale Aufgabe bei der Information der Menschen im Saarland. Ist die Situation zwischen den Tarifparteien wirklich so zerfahren, dass nur noch ein Streik mit solchen Folgen für die Hörerinnen und Hörer hilft? Ein pauschaler Hinweis auf einen Warnstreik und die Bitte um Verständnis reichen als Erklärung jedenfalls nicht aus.
Das Mindeste, was die saarländische Öffentlichkeit verdient hat, ist eine nachvollziehbare Auskunft: Worum geht es konkret, warum fallen Nachrichten aus und wann ist wieder mit dem regulären Programm zu rechnen? Der SR sollte auch in eigener Sache Transparenz gewährleisten.“