Zu den Forderungen von Ministerpräsidentin Rehlinger nach einem schnelleren politischen Handeln angesichts der aktuellen Hitzewelle erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alwin Theobald:
„Gerade ältere Menschen, Pflegebedürftige sowie Patientinnen und Patienten tragen bei extremer Hitze ein besonders hohes gesundheitliches Risiko. Das erkennt auch der Saarländische Hitzeaktionsplan der Landesregierung ausdrücklich an. Was jedoch weitgehend fehlt, ist eine konkrete Antwort der Regierung Rehlinger auf die entscheidende Frage: Wie sollen Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen baulich so ausgestattet werden, dass sie den immer häufigeren und intensiveren Hitzewellen standhalten können?
Wenn Frau Rehlinger jetzt sagt, dass wir beim Hitzeschutz schneller handeln und zu konkreten Ergebnissen kommen müssen, dann erwarte ich genau das auch von ihr und ihrer Alleinregierung. Wer von schnellerem Handeln spricht, muss sich auch daran messen lassen, ob seinen Worten Taten folgen. Warme Rehlinger-Worte helfen keinem Menschen bei extremer Hitze.
Die Landesregierung hat hier eine besondere Verantwortung und sogar eine gesetzliche Investitionsverpflichtung. Unsere Krankenhäuser können notwendige Investitionen in den baulichen Hitzeschutz nicht einfach aus eigener Kraft finanzieren. Gleiches gilt für viele stationäre Pflegeeinrichtungen. Wer den Schutz vulnerabler Menschen ernst meint, muss deshalb auch bereit sein, in deren Schutz zu investieren.
Wenn Frau Rehlinger erklärt, mit dem Sondervermögen Infrastruktur stünden auch für den Hitzeschutz ausreichende Mittel zur Verfügung, dann muss sich diese Ankündigung jetzt auch konkret im Gesundheits- und Pflegebereich widerspiegeln. Die Regierung Rehlinger muss transparent darstellen, welche konkreten Investitionen sie bereits auf den Weg gebracht hat, welche weiteren Maßnahmen geplant sind und wann sie umgesetzt werden. Das ist die Verantwortung der Landesregierung, und genau das fordern wir als CDU von ihr ein.“